Jahreshauptversammlung bei den St. Wolfganger Schützen – Sepp Bernauer für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

2. Schützenmeister Franz Zillner (links) ehrte 1. Schützenmeister Sepp Bernauer (rechts) für seine 40-jährige Mitgliedschaft

Schützenmeister Sepp Bernauer eröffnete die Jahreshauptversammlung mit der Begrüßung des Ehrenschützenmeister Engelbert Namberger sowie der 67 anwesenden Mitglieder im Schützenlokal in Rabenden.

Zunächst blickte Bernauer in seinem Schützenmeisterbericht auf die Rabend´ner Festwochen zurück, welche zusammen mit der Feuerwehr im Juni 2016 in Rabenden gefeiert wurde. Den Höhepunkt für die Schützen stellte der Festsonntag am 12. Juni 2016 dar, an dem der Verein sein 90-jähriges Jubiläum mit Gauschützenfest im Bierzelt in Rabenden mit über 1700 Besuchern gebührend gefeiert hatte. Aber auch die anderen acht Veranstaltungstage waren von der Bevölkerung sehr gut besucht und von beiden Vereinen perfekt organisiert worden. Sepp Bernauer dankte den zahlreichen Helfern, die das ganze Jahr und vor allem beim Bierzelt den Verein mit großer Tatkraft unterstützt hatten.

Weiter berichtete er über die getätigten Investitionen. So wurde in der Sommerpause die Küche im Vereinslokal renoviert, ein neuer Fußboden verlegt und auch ein Jugendgewehr gekauft. Als Änderung gab Bernauer bekannt, dass bei runden Geburtstagen (ab 50) die Vorstandschaft den Jubilar nur aufsucht, wenn zuvor eine Einladung erfolgt ist. Jedes passive sowie aktive Schützenmitglied, das möchte, dass der Schützenverein beim runden Geburtstag als Gratulant kommt, möge sich bitte in Zukunft an den Schützenmeister wenden.

Schriftführerin Christina Müller berichtete über die vielen Aktivitäten, an denen sich der Verein in der letzten Saison beteiligt hatte. Neben den zahlreichen sportlichen Terminen, wie beispielsweise das Gauschießen in Engelsberg und das Endschießen, war das vergangene Jahr natürlich vom Jubiläumsfest geprägt. So standen zahlreiche Termine in Verbindung mit den Rabend´ner Festwochen. Dazu zählten beispielsweise die Bier- und Weinprobe, das Gruppenfoto, Zeltaufbau, die Veranstaltungstage beim Fest sowie der Zeltabbau, das Helferfest und die Nachfeier mit den Patenvereinen aus Kienberg. Weitere Aktivitäten, die außerhalb des Schießalltags wahrgenommen wurden, waren unter anderem das Maibaumfest, die Schützenwallfahrt, der Schützenausflug zum Knödelfest nach St. Johann und das maskierte Blindwattturnier am Faschingsdienstag.

Jugendleiter Hans Müller konnte nur Erfreuliches über seine Jugend berichten. Die beiden Rundenwettkampfmannschaften bestritten in der vergangenen Saison ihre Wettkämpfe in der Gauklasse. Endlich konnte die 1. Mannschaft den Meistertitel holen. Die 2. Jugendmannschaft erreichte Platz 5. Erfolgreich waren die Nachwuchsschützen auch beim Gauschießen, Gaujugendpokalschießen und beim Shooty Cup. Durch gute Platzierungen bei der Gaumeisterschaft konnten sich auch folglich neun Jungschützen zur Oberbayerischen Meisterschaft qualifizieren. Für die Zukunft ist der Verein mit insgesamt 67 Schützen bis zum 28. Lebensjahr, für welche man vom Bezirk Oberbayern einen Zuschuss erhält, hervorragend aufgestellt.

Über die Ergebnisse und Erfolge der letzten Rundenwettkampfsaison, Gaumeisterschaften, und dem Gaupokal gab Johannes Müller einen kurzen Überblick. Die erste Mannschaft, welche die Rundenwettkämpfe in der Bezirksoberliga bestritten hatte, kam schlussendlich nach einer eher durchwachsenen Saison auf den 4. Platz. In der Gauklasse des Alzgau Trostbergs wurde die zweite Mannschaft zum wiederholten Male Gruppensieger. Im Wettbewerb um den Gaupokal, der im Mann gegen Mann Modus in verschiedenen Runden ausgeschossen wurde, verlor man im Finale gegen die SG Obing nur knapp. Für die Oberbayerische Meisterschaft qualifizierten sich insgesamt 19 Schützen des Vereins, für die Bayerische waren es noch 4.

Helmut Trenker stellte als Kassier die Einnahmen und Ausgaben des letzten Kalenderjahres 2016 gegenüber. Dabei war ein Überschuss aufgrund der Festwochen zu verzeichnen und es können so in nächster Zeit Teile der zinslosen Mitgliederdarlehen zurück gezahlt werden. Der Mitgliederstand beträgt derzeit 167 Schützen.

Damenleiterin Karin Zillner erwähnte vor allem die Erfolge beim Damenpokalschießen in Emertsham. Hier konnte der Verein den Meistpreis, die Mannschaftswertung sowie die Einzelwertungen in den verschiedenen Wertungsklassen für sich entscheiden. Außerhalb des Schießalltags wurden die alljährliche Fahrt zur Waldweihnacht nach Halsbach sowie ein gemeinsames Essen beim Chinesen unternommen.

Für 40 Jahre Mitgliedschaft im Bayerischen und Deutschen Sportschützenbund wurde Sepp Bernauer geehrt. Abschließend konnte man bei der Filmvorführung über das Vereinsjubiläum die Festwochen Revue passieren lassen.